Ich möchte ich Ihnen hiermit eine Information geben, die für unsere drei Gemeinden, die - wie Sie sicher wissen- zum 1. Januar des nächsten Jahres zu einer Gemeinde fusionieren werden, wichtig ist:
Zunächst - das hatte ich Ihnen in den Sonntags-messen am 25. Januar schon mitgeteilt - wird das Patrozinium der Pfarrkirche in Chorweiler geändert: Sie wird den Namen des seligen Papstes Johannes' XXIII. tragen und am Sonntag, dem 15. März 2009 von Kardinal Meisner auf diesen Namen, auf dieses Patrozinium konsekriert, geweiht werden.
Vor diesem Hintergrund haben sich am 26. Februar die fünf Gremien unserer drei Gemeinden
- der gemeinsame Pfarrgemeinderat von St. Brictius und Christi Verklärung,
- der Pfarrgemeinderat von St. Johannes in der Neuen Stadt, also demnächst Johannes XXIII,
- und die drei Kirchenvorstände von St. Brictius, Christi Verklärung und St. Johannes
getroffen, um darüber zu beraten, wer der Namenspatron der neuen Gemeinde ab 1.1.2010 sein soll und welche der drei jetzigen Pfarrkirchen dann Pfarrkirche sein wird und welche beiden jetzigen Pfarrkirchen dann - wie es offiziell heißt “weitere Kirchen in der Pfarrgemeinde" sein werden. Es ging dabei um ein Votum, um ein Meinungsbild, das dann an Kardinal Meisner zur Entscheidung weitergeleitet wird.
Das Votum der fünf Gremien fiel so aus, dass sich vier Gremien für Johannes XXIII. als Namenspatron für die neue Gemeinde entscheiden haben und dann auch für die Kirche in Chorweiler, die den Namen dieses Papstes trägt, als Pfarrkirche.
Dieses Votum habe ich an Kardinal Meisner zur Entscheidung weitergeleitet, der diesem klaren Votum mit größter Wahrscheinlichkeit folgen wird. Sobald die Entscheidung gefällt ist, werde ich Sie natürlich informieren.
So wird mit größter Wahrscheinlichkeit unsere neue Gemeinde ab 1.1.2010 den offiziellen Titel „katholische Pfarrgemeinde sel. Papst Johannes XXIIII. in Köln“ tragen, abgekürzt: „katholische Pfarrgemeinde Johannes XXIII. in Köln“. Und die Kirche in Chorweiler, die diesen Namen vom 15. März an, also nach der Kirchweihe, tragen wird, wird dann die Pfarrkirche sein.
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In der Praxis wird sich das in der Verwaltungs-struktur auswirken, nicht aber im praktischen gottesdienstlichen Leben unserer drei bisherigen und dann einer neuen Gemeinde. In jeder der Kirchen der neuen Gemeinde werden die Gottesdienste wie bisher gefeiert. Wegen der Fusion und der neuen Pfarrkirche werden keine Ãnderungen eintreten auch nicht was die einzelnen Pfarrbüros betrifft. Innerhalb unserer drei Pfarrbüros werden wir nur einige neue Strukturen überlegen. Aber in jeder der bisherigen Pfarren bleiben die Büros erhalten.
Es ist auch vorgesehen, dass der Pfarrer der neuen Gemeinde also ich an der Pfarrkirche seine Dienstwohnung haben soll, so dass Pfarrkirche, zentrales Pfarrbüro und Pfarrer an einem Ort konzentriert sind. Ich habe im selben Brief, mit dem ich Kardinal Meisner das Votum unserer Gremien geschickt habe, darum gebeten, im Pfarrhaus in Heimersdorf für die nächsten fünf plus x Jahre wohnen bleiben zu können. Meiner Präsenz in der Pfarrkirche und im zentralen Pfarrbüro in Chorweiler würde das keinen Abbruch tun. Und ich bin sehr optimistisch, dass Kardinal Meisner meiner Bitte entsprechen wird.
Einige unter Ihnen werden jetzt angesichts der Entscheidung für die Kirche in Chorweiler als Pfarrkirche enttäuscht sein. Das ist natürlich; jeder hängt nun mal an seinem Nest wenn ich so sagen darf. Aber:
Wir sollten die große Chance sehen, in einer Gemeinde mit einer Pfarrkirche mit dem Namen des großen Papstes Johannes’ XXIII. leben zu dürfen übrigens der ersten Gemeinde, die in der Erzdiözese Köln diesen Namen trägt. Wir wollten die Chance sehen, im Geist dieses Papstes unseren Glauben heute zu leben und in seinem Sinne heute Kirche zu sein; denn wie nötig das ist hier ein Zeichen zu setzen, haben wir in den vergangenen Wochen angesichts dieser unsäglichen Piusbruderschaft und ihrer Ansichten gesehen. Der Geist des II. Vatikanischen Konzils, das das Werk Johannes’ XXIII. war, ist auch heute lebendig in unserer Kirche. Dafür kann unsere neue Gemeinde ein Zeichen sein.
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1958* fiel der Startschuss für die Planung der neuen Stadt, erster Bauabschnitt war Heimersdorf.
1958 ist auch das Jahr, in dem Guiseppe Roncalli zum Papst gewählt wird: Johannes XXIII
1962* wird der Grundstein für den 1. Bauabschnitt Heimers-dorf am Volkhovener Weg 143 gelegt (25.5.1962)
1962 beginnt das 2. Vatika-nische Konzil. Johannes XXIII verändert damit die Kirche und ihr Bild gewaltig und gibt ihr Impulse für die moderne Zeit. (11. Oktober 1962)
* Quelle: "Heimersdorf vom Hof zum Kölner Stadtteil" und Beiheft "Heimersdorf - AF"
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